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Die 8G zeigt, dass sie was kann

Damit die Schülerinnen und Schüler beim Übergang in den Beruf einen besseren Start haben, nehmen sie an einem Coaching teil.

Darüber schrieb Katja Nauer in der Neuen Presse:

Coburg - "Sie können gut mit Menschen umgehen und haben das Talent, andere zu beeindrucken", stellt die "rote" Gruppe der Klasse 8g der Rückertschule fest. Vor den Mittelschülern steht Elke Gillardon, die Leiterin des Arbeitskreises Bildung der Wirtschaftsjunioren Coburg. Im Nebenraum beschnuppern zwei weitere Gruppen der Ganztagesklasse jeweils den Jugendkoordinator des HSC 2000, Martin Röhrig, und die Theaterpädagogin des Landestheaters, Luca Pauer.

Bei der Auftaktveranstaltung am Dienstagnachmittag lernen die Mittelschüler ihre neuen "Coaches" ziemlich detailliert kennen. Gillardon, Röhrig und Pauer werden die Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren drei Monate lang begleiten und in fünf Workshops individuell stärken und fördern. Dazu gehört auch die Fähigkeit, Menschen einzuschätzen. An ihren Trainern dürfen die 23 Jugendlichen schon einmal ihre Menschenkenntnis überprüfen.

"Ich pack's an" heißt das Projekt, das Elke Gillardon mit HSC-Manager Wolfgang Heyder und dem Intendanten des Landestheaters Coburg, Bodo Busse, initiiert hat. Seit Ende 2010 habe die Coburger Wirtschaftsförderung viele Projekte vornehmlich im gymnasialen Bereich gestartet, erläutert Gillardon, und damit zur Fachkräfte- und Standortsicherung beigetragen. Das neue Projekt richte sich nun an Mittelschüler. Sie sollen auf ihre Berufswahl gut vorbereitet werden, motiviert in die Zukunft gehen, ihre Stärken, Talente und positiven Potenziale gut nutzen und ihre Lebensgestaltung selbst in die Hand nehmen. Kurz gesagt: Die neue Berufsorientierungsmaßnahme soll den Schülern den Übergang von der Schule in den Beruf so leicht wie möglich machen. "Sport ist dabei eine gute Komponente, die Teamgeist und Motivation fördert, aber auch Disziplin fordert", findet Gillardon. Heyder kann dem nur beipflichten: "Nur Talent alleine reicht nicht, es gehört viel mehr dazu." Er verweist auf das Projekt "Doppelpass", das sehr erfolgreich gewesen sei.

Beim Workshop mit den 23 Mittelschülern geht es primär um das Thema Motivation. Heyder: "Sowohl in Sport und im Beruf geht es um das Erkennen von Stärken und Schwächen, aber auch um Führungsqualitäten." Der Bedarf sei auf jeden Fall da, betont Schulleiter Manfred Greiner-Gunsenheimer. Trotz vieler schulischer Engagements fänden sich gerade im Bereich der Berufseinstiegshilfe immer noch große Defizite bei seinen Schülern. Greiner-Gunsenheimer begrüßt das Projekt deshalb: "Es ist gut, wenn kompetente Leute aus Wirtschaft, Sport und Kultur ihre Kenntnisse an unserer Schule vermitteln." Theaterpädagogin Luca Pauer und Schauspielerin Anne Rieckhof kümmern sich um einen der drei Bausteine, die in den Erwerb des "kleinen Business-Führerscheins" münden, mit dessen Zertifikat sich die Schüler später auch bewerben können. Persönlichkeit, Ausdruck, Körperhaltung, Kommunikation und Sprache ist Sache des Landestheaters: "Die Schüler lernen auf spielerische Weise, auf die Zeichen ihres Körpers zu achten, sich selber zu erkennen und nach außen zu vertreten", sagt Pauer zu den Inhalten. Alexander Meixner von den Wirtschaftsjunioren kümmert sich um die Ausbildung: Sich erfolgreich zu bewerben und Businessknigge zu bilden, ebenso wie der Workshop "Persönlichkeit" von Elke Gillardon, die dritte Säule des Projektes. "Wir wollen - ungeachtet des sozialen Umfeldes - zeigen: Du bist ein wertvoller Mensch, du kannst was", betont Gillardon, die weitere Projekte dieser Art nach einer abschließenden Evaluation nicht ausschließt. Theaterpädagogin Luca Pauer stimmt ihr zu: "Wir wollen ein Feuer entzünden." Denn: "Wenn man für etwas brennt, engagiert man sich."

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